Ausschreibung im Bereich „Literatur und Literaturgeschichte“(2026)

Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) und das Kulturzentrum BKDR sammeln Beiträge für den nächsten Literaturalmanach (Anthologie 2026-2027).

Einsendeschluss: 15.08.2026
   
Wir sammeln für den nächsten Literaturalmanach unveröffentlichte Beiträge aller Art: Kurzprosa, Lyrik, (literaturwissenschaftliche) Essays, Rezensionen, Interviews, Nachdichtungen, kultur- bzw. literaturhistorische Textbeiträge in deutscher Sprache sowie Bilder/Fotos.

Aktuelle Bücher von Autorinnen und Autoren des LITO.

Thema: Die Beiträge sollten sich optimalerweise mit Themenschwerpunkten wie Spuren der deutschen Kultur in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, außergewöhnlichen Schicksalen von Deutschen aus und im postsowjetischen Raum, ihrem Ein- und Zusammenleben mit anderen Menschen in Deutschland sowie mit Erfahrungen bei der Suche nach einem Platz in der neuen (alten) Heimat befassen.

Zielgruppe und Teilnahmebedingungen: Alle künstlerisch talentierten Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler unabhängig von Religion, Herkunft, Alter und Geschlecht sind herzlich eingeladen, ihre Beiträge für den Literaturalmanach einzureichen (sofern sie thematisch passen).   

Grundsätzlich gilt es:  Bitte lassen Sie Ihre Textbeiträge vor der Einsendung unbedingt professionell Korrekturlesen. Bei einer übermäßigen Fehleranzahl im Text behält sich die Redaktion vor, den entsprechenden Beitrag auszusortieren. Für aufwendige Korrekturen haben wir leider keine Kapazitäten und bitten Sie dafür um Verständnis.   

  • Bei mehreren Prosa-Einsendungen wird in der Regel nur ein Beitrag ausgewählt.
  • Mit Ihrer Einreichung räumen Sie dem Verlag und Herausgeber automatisch das eingeschränkte (einfache) Nutzungsrecht ein, d. h. Sie erlauben, Ihren Beitrag im Rahmen dieser Ausschreibung in einem Buch honorarfrei zu veröffentlichen und Auszüge daraus für die Bewerbung des Buches öffentlich zu nutzen (gedruckt oder als eBook bzw. PDF, die nach Ablauf einer Schutzfrist von drei Jahren auf unseren oder auf den Onlineplattformen unserer Kooperationspartner, wie z. B. Landesbibliotheken und Archiven, vornehmlich für wissenschaftliche Zwecke zum Download zur Verfügung gestellt werden).
  • Mit der Einsendung eines Beitrags bzw. eines Bildes versichert der/die Teilnehmer/in gleichzeitig, dass der eingesandte Beitrag frei von Rechten Dritter ist und von ihm/ihr selbst und ohne Zuhilfenahme einer KI verfasst wurde. Bei jeglichen Ansprüchen Dritter in Bezug auf Urheber- und Nutzungsreche werden wir auf diese öffentliche Ausschreibung verweisen. Die Verantwortung liegt vollständig bei den Teilnehmenden an dieser Ausschreibung. Allein durch die Einsendung entsteht kein Anspruch auf Publikation der eingesandten Beiträge. 

Formatierung: Die Beiträge bitte als Text-Dokument (doc oder rtf) einsenden. Bei Bildern/Fotos: im jpg- oder tiff-Format. Bitte verwenden Sie in Ihren Texten die in Deutschland verbreitete Form von , bekannt als „Gänsefüßchen“ oder „Anführungszeichen“.

Umfang: Prosa: etwa 3 bis 10 Normseiten; Lyrik: etwa 5 bis 10 Gedichte; Bilder: 5 bis 10 Bilder, (bitte in ausreichender Auflösung und im jpg- oder tiff-Format zusenden).

Mehrere Gedichte bitte in einer einzigen Datei zusammenfassen!

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„Hier war ich, dort bin ich …“ – Literaturalmanach 2022 erschienen

Wovon wird das, was uns ausmacht, primär beeinflusst? Ist es der Ort unserer Geburt, unsere Sozialisation oder Blicke und Zuschreibungen von außen? Leider stellen wir immer noch fest, dass es in der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft – auch bei Vertreterinnen und Vertretern von verschiedenen Medienanstalten und Redaktionen – in Bezug auf Russlanddeutsche große Wissenslücken und damit einhergehende Stereotype vorherrschen. Wir sind uns dessen bewusst, dass solche Wissensdefizite nicht von heute auf morgen beseitigt werden können. Nur Schritt für Schritt und nur, in dem nicht nur über uns gesprochen wird, sondern wir selbst es sind, die unsere eigenen Geschichten erzählen.

In diesem Jahr gibt es bei der Anthologie eine Neuerung: Neben einer Auswahl aus regulären Einsendungen enthält sie die Texte von zwei Gewinnerinnen und einem Gewinner des Literaturwettbewerbs zu Ehren von Nora Pfeffer. Der Nora-Pfeffer-Preis wurde gemeinsam vom BKDR Verlag und dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V. ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, nicht nur an die Namensgeberin und herausragendste russlanddeutsche Autorin zu erinnern, sondern in erster Linie junge Literatinnen und Literaten zu fördern und zu motivieren, sich in ihrem Schaffen mit Themen mit russlanddeutschem Bezug auseinanderzusetzen.

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Der Literaturkreis wird 25 Jahre alt – Jubiläumsanthologie erschienen!

Im Oktober 2020 feierte der Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein markantes Jubiläum – sein 25-jähriges Bestehen, und präsentierte aus diesem Anlass die Jubiläumsausgabe des Jahrbuchs. Dieser Band ist der russlanddeutschen Autorin und Dichterin Nora Pfeffer gewidmet, die im Dezember 2019 ein hundert Jahre alt geworden wäre. Die Grande Dame der russlanddeutschen Lyrik hat sich von Beginn an im Literaturkreis der Deutschen aus Russland engagiert und hat maßgeblich, auch redaktionell, bei der Entstehung der ersten Literaturblätter vor 25 Jahren mitgewirkt. Aus den anfänglich schmalen Heften ist heute ein stattlicher Sammelband geworden. Zwischen seinen Buchdeckeln versammelt er ein Mosaik aus Lyrik, Prosa, biografischen Texten und Rezensionen kürzlich erschienener Bücher und gibt damit einen wesentlichen Überblick über die russlanddeutsche Literaturszene.

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Almanach 2017/18 mit dem Titel „Und zur Nähe wird die Ferne“ ist erschienen

Artur Böpple (Hg.)

Und zur Nähe wird die Ferne

Almanach 2017/2018

ISBN 978-3-947270-03-3

Softcover, 14,8 x 21 cm, 332 Seiten, Preis: 14,90 €

Im Wahljahr 2017, in dem wohl kaum eine Woche verging, ohne dass ein kritischer Artikel in einer der überregionalen deutschen Zeitungen zum Thema „Russlanddeutsche“ erschienen wäre, vermisste man nicht nur eine ausgewogene, vorurteilsfreie und gründlich recherchierte Berichterstattung, sondern leider auch Artikel, die sich halbwegs ausführlich mit kulturellen Errungenschaften der Deutschen aus Russland im Allgemeinen befasst hätten, geschweige denn mit ihrer Literatur. Russlanddeutsche Literaten bleiben in ihrer Mehrheit unparteiisch, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie in ihren Arbeiten keinerlei Bezüge zu relevanten gesellschaftlichen Prozessen herstellen. Sie nehmen vielmehr eine aktive Beobachterrolle ein, um aus dieser heraus möglichst objektiv sowohl auf das aktuelle Geschehen zu reagieren als auch sich auf die Geschichte bzw. die Vergangenheit einzulassen. Dieser Band versammelt überwiegend Literatinnen und Literaten russlanddeutscher Abstammung, doch versteht sich traditionell als Forum für alle deutschsprachigen Autoren. Neben den bereits etablierten Autoren wie Nelli Kossko, Eleonora Hummel, Elena Seifert, Andreas Peters, Wendelin Mangold, Heinrich Rahn, Sergej Tenjatnikow, Agnes Gossen, Artur Rosenstern, Sigune Schnabel u. a. findet der Leser darin ebenfalls hochinteressante Beiträge von neuen, jungen Autoren wie Viktor Funk, Melitta L. Roth, Katharina Martin-Virolainen, Jürgen Hafner, Christine Zeides oder Dorothea Enß. Als Künstler sind in dem Band vertreten: Nikolaus Rode und Tatjana Bleich.

Zu beziehen ist das Buch unmittelbar über den ostbooks Verlag.

Tel.: 05221 – 762944

Der neue Literaturalmanach „Das (hoch-)gelobte Land“ ist erschienen

Almanach_2015_16_Böpple_cover_groß.jpgIm März dieses Jahres erschien im Anthea Verlag eine Anthologie, die seit 1995 in fast regelmäßiger Folge vom Literaturkreis der Deutschen aus Russland herausgegeben wird.

Werke von mehr als zwanzig Autoren und Autorinnen sind diesmal versammelt – darunter bekannte Namen wie Eleonora Hummel, Elena Seifert, Agnes Gossen, Artur Rosenstern oder Andreas Peters, ebenso wie einige beachtenswerte Neuentdeckungen. Mit dabei sind Literaturschaffende, die als Erwachsene oder als Kinder nach Deutschland gekommen sind und mittlerweile auch solche, die hier geboren wurden.
„Das (hoch-)gelobte Land“ lautet bezeichnenderweise der Titel dieser Sammlung. Er verweist darauf, dass die Menschen im Zuge ihrer Auswanderung nach Deutschland so manche Illusion über die neue Heimat gehegt haben, die sich nach der Ankunft recht bald in Luft aufgelöst hat. Der rote VW-Käfer auf dem Umschlag, als eine Reminiszenz an die bundesrepublikanische Ära und ein Symbol für das Deutsche an sich, deutet mitsamt seiner Spiegelung ebenfalls das Andocken an dieses varzaubert-entzauberte Land an.

Herausgekommen ist eine abwechslungsreiche Mischung aus „Der neue Literaturalmanach „Das (hoch-)gelobte Land“ ist erschienen“ weiterlesen